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 Serenias Gemach

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Serenia
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BeitragThema: Serenias Gemach    Do Jan 06, 2011 5:48 pm

Das Zimmer der Königin befindet sich im zweiten Stockwerk in einem der Schlosstürme.
Es wirkt sehr ordentlich. In der Mitte steht ein Flügel, an den Wänden hängen Gemälde und Bilder, die die Königin und den verstorbenen König zeigen.

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Sakuya

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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Do Feb 14, 2013 7:42 pm

Stumm betrachtete Sakuya ihre silberne Taschenuhr, als könne sie ihr Antworten auf die Fragen liefern, die Sakuya durch den Kopf gingen. Wie von einem leblosen Gegenstand allerdings nicht anders zu erwarten, erfüllte er lediglich seinen Zweck. Außer einem leisen Ticken der Mechanik blieb sie stumm. Sakuya seufzte innerlich. Eigentlich war es ihre Aufgabe, die Herrin zu wecken und eigentlich sollte sie dieser Aufgabe auch nachkommen. Es fiel ihr aus gewissen Gründen aber schwer. Ihr innerer Zwiespalt lag in den charakterlichen Veränderungen der Königin begründet. Seit dem Tod ihres Mannes hing ein steter Schatten über ihrem Gemüt. Regungen, die man der sonst so lichten und beliebten Herrscherin niemals zugetraut hätte, traten nun zutage. Obwohl Sakuya es bis zu einem gewissen Grad verstand, kam sie nicht umhin sich unwohl in ihrer Gegenwart zu fühlen. Manchmal wirkte Serenia nun wie eine andere Person. Fast, als versuche etwas Dunkles aus ihrer Seele zu treten. Gedanken und Bilder, von denen Sakuya wusste, dass sie ihrer Einbildung und Unsicherheit entsprangen. Sie schüttelte den Kopf kaum merklich, um sich von diesen Trugbildern zu befreien. Während sie die Silberuhr wieder in ihren Taschen verschwinden ließ, fasste sie sich ein Herz, oder versuchte es zumindest. Wenn die Zeiten der Herrin zu schwer auf ihren Schultern ruhten, gehörte es eigentlich zu ihren Aufgaben, diese Last zu erleichtern. Sie musste Scheinen, machte sie sich klar. Und symbolisierten Bedienstete nicht Actio und Reactio im Verborgenen? Sicherlich wurde dieser Tage viel getrascht, was nicht nur an dem Erscheinen eines ominösen Feuermagiers lag oder etwa an dem Umstand, dass Serenia sich nicht oft blicken ließ. Viele fühlten sich unsicher, zumal die näheren Umstände des Todes des Königs nicht unbedingt geklärt waren. In unsicheren Zeiten wob sich so manches Märchen.
Sakyua lächelte etwas unglücklich. Märchen brauchte es in solchen Zeiten vielleicht sogar. Märchen, die bizarrste Akteure enthielten. Sie atmete tief durch und wagte die letzten Schritte. Dann stand sie vor der Tür des Gemachs. Sie klopfte und wartete, ob sich etwas regte. Sie nahm Haltung an und setzte en falsches Lächeln auf. Schließlich gehörte ein fabelhaftes, wenn nicht sogar charmantes Lächeln zu ihren Aufgaben.
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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Sa März 16, 2013 7:20 pm

(Ich bitte vielmals um Verzeihung, dass ich das neue Dienstmädchen so lange habe warten lassen.)

Seufzend drehte die schlafende Serenia sich auf ihrem Bett. Blinzelnd öffnete sie langsam die Augen und die Dunkelheit
ihres traumlosen Schlafes weichte dem vertrauten Anblick ihres stets aufgeräumten und sauberen Zimmers.
Noch immer in auf der weichen,gepolsterten Matratze liegend, schweifte ihr Blick zur Tür.
Jemand klopfte von außen dagegen. Es musste das Klopfen gewesen sein, das sie geweckt hatte. Dieses verstummte schließlich und nun erst dämmerte ihr, dass man wohl nach ihr verlangte.
Aber hatte sie denn etwa einen anstehenden Termin vor sich und diesen ganz und gar vergessen? Sie überlegte. Nein, da war nichts. Nichts, das ihr nun einfallen würde.
"Moment, bitte", rief sie, während sie ihren Oberkörper aufrichtete. Sie stand auf und warf sich einen Morgenmantel über. Dann griff sie zu einer Haarbürste, die auf ihrer Kommode lag, um sich damit durch das lange Haar zu fahren. Sie wusste schließlich nicht, wer es war, der da geklopft hatte, und sich mit zerzausten Haaren zu zeigen, war etwas, dass sie sich nicht leisten konnte oder wollte.
Schließlich schritt sie zur Tür und öffnete. Mit einem reizenden Lächeln stand ein Dienstmädchen Sakuya vor ihr.
"Guten Morgen", begrüßte Serenia sie etwas erstaunt. Denn es war keine der üblichen Personen, die sonst zu ihr kamen, um ihr Nachrichten zu überbringen oder sie abzuholen.
So war ihr auch der Name dieser jungen Frau mit dem überaus charmanten Lächeln nicht bekannt, auch wenn sie ihr Gesicht bereits einige Male gesehen hatte, wenn sie durch das Schlosses schritt und das Mädchen eifrig die Gänge wischte oder mit einem Staubwedel an ihr vorbei ging und man sich mit einem kurzen Kopfnicken grüßte.




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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Sa März 16, 2013 7:57 pm

Die Herrin wies sie an zu warten und Sakuya tat wie ihr gehießen.
Stand die Herrin gerade eben erst auf, so war es natürlich, dass sie sich erst herrichten wollte, auch wenn das mitunter Aufgaben waren, die ihre Bediensteten normalerweise ebenso für sie erledigen konnten. Die klamme Unruhe, die sie erfasste, legte sich Stück für Stück. Sie vollständig abzulegen allerdings, war ihr nicht möglich. Als die Herrin nach einiger Zeit die Tür öffnete, wankte Sakuya innerlich. Anmerken ließ sie sich das allerdings nicht. Das Gesicht der Herrin zeigte Überraschung und so ganz verdenken konnte man ihr das nicht. Schließlich gehörte Sakuya nicht unbedingt zu dem Personal, das stets um sie war. Das Dienstmädchen schloss die Augen und verneigte sich höfisch. "Guten Morgen, Herrin", erwiderte sie anfangs mit zögerlicher, dünner Stimme, ehe sie sich mahnte, sich zusammenzureißen. Die Autorität, die sie trotz ihres zugegebenermaßen angeschlagenen Zustands immer noch ausstrahlte, war überwältgend zu nennen. Die weiße Königin war eine Frau, die zweifelsohne schön und bewundernswert war. Besonders nun, da Sakuya sie von Nahem sah. Die Dichter, die sie in Liedern besangen, mochte sie in diesem Moment nur allzugut verstehen. "Mir wurde aufgetragen, Euch zu wecken.", erläuterte sie den Grund ihres Hierseins. "..und Euch entsprechend Eurer Wünsche zu dienen.", fügte sie hinzu. Sakuyas Lächeln blieb freundlich, warm und unbewegt auf ihren Lippen. Die Königin anzublicken aber, wagte sie nicht. Es galt als ungehörig und so blieb ihr Kopf ganz leicht geneigt.
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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    So März 17, 2013 9:27 pm

Es hatte ganz den Anschein, als ob das Mädchen mit den silbernen Haaren für eine andere Bedienstete eingesprungen war. Zumindest gehörte das Wecken der Königin, oder überhaupt persönlicher Umgang mit ihr, nicht zu deren täglichen Aufgaben. Und es war eine Erklärung, die Serenia durchaus logisch erschien.
Möglicherweise war jemand krank geworden.
Hoffentlich keine Grippewelle oder gar wieder ein fieser Virus, der sich verbreitete. Ihre Gedanken wanderten zu einer Plage bissiger Eichhörnchen, die einst hier im Schloss ihr Unwesen getrieben und seine Bewohner mit ihren Viren infiziert hatten.
Glücklicherweise hatten sich damals alle von den Folgen des Bisses erholt und die Infektionen konnten gut behandelt werden.
So mysteriös wie die Nager aufgetaucht waren, verschwanden sie dann plötzlich auch wieder. Die Umstände ihres Auftauchens und Verschwinden, die Tatsache, wie die Tiere überhaupt ins Schloss gelangen konnten, wurden nie geklärt und blieben ein Rätsel.
Von der Erinnerung an vergangene Tage gelangten ihre Gedanken allmählich wieder zurück in die Gegenwart.
"Kommt ruhig rein", wies sie das Dienstmädchen an.
Tatsächlich konnte Serenia etwas Hilfe dabei brauchen, sich für den bevorstehenden Tag zurecht zu machen.
"Ihr könntet mir die Haare frisieren", bat sie und warf einen Blick auf die Frisur ihres Gegenübers. Die Zöpfe gaben ihr etwas verspieltes, mädchenhaftes und die Haube ließ die Trägerin als ein Dienstmädchen identifizieren.
Das restliche Haar jedoch, das auf ihre Schultern fiel, wirkte nicht allzu ordentlich, da einige einzelne Strähnen abstanden und etwas zerzaust wirkten.
Serenia setzte sich auf den Hocker vor ihren Frisiertisch, auf dem die Bedienstete alles finden würde, was sie bräuchte, um eine gepflegte Frisur in das lange Haar Serenias zu zaubern.
Anschließend würde sie sich noch umziehen müssen. Gerade erst aufgestanden, war sie noch im Nachthemd, mit dem Morgenmantel darüber.
Dabei würde das Mädchen ihr dann auch noch behilflich sein können.
Eine Bitte hatte sie dann noch, für nachher, die sie bereits nun formulierte.: "Würdet ihr mir gleich vielleicht etwas Gesellschaft leisten und mit mir gemeinsam frühstücken?"
Serenia hatte gerne Gesellschaft und viel lieber aß sie gemeinsam mit jemandem als alleine auf ihrem Zimmer. Dann könnten sie ein wenig mirteinander plaudern und vielleicht entpuppte das Mädchen sich ja als ein guter Gesprächspartner.

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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Di März 19, 2013 5:38 pm

Sakuya nickte knapp, deutete eine Verneigung an und betrat das Gemach der Königin leicht geneigten Hauptes.
Natürliche Neugier überwog ihren Sinn für Anstand nicht und so vermied sie es, sich allzu genau umzusehen. Sie hatte ohnehin, als die Herrin die Tür öffnete, bereits zu viele Eindrücke des Zimmers erlangt. Hohe, breite Fenster, die mit kunstvollen Gardienen versehen waren, fluteten den Raum förmlich mit Licht. Neben dem kaum zu übersehenden Himmelsbett, dem dicken, aber feinen Teppich auf dem Boden und den großen Gemälden an den Wänden, die die Herrin samt ihrem verblichenen Gemahl zeigten, verbarg sich hier mitunter das ein oder andere Geheimnis. Entgegen der Gerüchte aber, musste Sakuya feststellen, wirkte die Herrin doch sehr gefasst, zu einem gewissen Grad aber auch geheimnisvoll. Zu Erahnen, was sie dachte, mochte jemandem wie ihr vorbehalten sein.
"Ja, Herrin.", erwiderte sie.
Etwas unsicher begab sich das Dienstmädchen zu der Spiegelkommode. Sie stellte sich neben den dort stehenden Stuhl und zog diesen etwas von dem Tisch weg, auf dem neben einem feinen Kamm nur wenige Accessoirs lagen. Für einen kurzen Moment wohl bewunderte sie wie ordentlich die Kommode mit den drei Spiegeln wirkte, bis ihr bewusst wurde, dass es mitunter Bediensteten zu verdanken war, dass dem so war. Ihren Gedanken nach zu urteilen, war sie wohl doch hinreichend nervös. Sie blieb neben dem Stuhl stehen und faltete die Hände vor ihrem Rock zusammen. Sie schloss die Augen und wartete, bis die Herrin sich setzen würde. "Ja, Herrin. Gerne leiste ich Euch bei Eurem Frühstück Geselltschaft." DIese Bitte überraschte sie etwas unangenehm. Sie hoffte, es würde sich um banale Gesprächsthemen handeln. Nur ungern würde Sakuya aus dem Nähkästchen plaudern müssen. Zusätzlich zu diesem Gedanken, gesellte sich ein weiterer, der sie zur Vorsicht mahnte. Es hieß, die Herrin verfüge über ein außergewöhnlich zu nennendes Gespür für Magie. Man schrieb ihr die sagenumwobene Gabe zu, Zauber akribisch genau bestimmen zu können, wirkte man sie in ihrer Gegenwart.
War Sakuya zu unvorsichtig gewesen? Sie zweifelte daran, dass ihre Identität durchschaut werden konnte. Ihr verblieben Zweifel.
Obwohl sich all diese kritischen Gedanken in ihrem Kopf tummelten, blieb ihr Gesicht unbewegt. Nur ein charmantes, geduldiges Lächeln lag auf ihren Lippen.
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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Mi März 27, 2013 2:12 pm

Sakuyas Lächeln schien einfach nicht von ihrem Gesicht zu weichen. Unbeirrt umspielte es ihre Lippen und bereitwillig schien sie ihrer Herrin zur Seite stehen zu wollen.
Obwohl Serenia sich ihrer Position im Schloss bewusst war und es außer ihren nächsten Verwandten kaum jemanden gab, der sie schlicht beim Vornamen nannte, hatte es doch etwas seltsames an sich, wurde sie mit "Herrin" angesprochen.
Sie schloss die Augen und wartete, dass das Dienstmädchen die Hand an ihre Haare legte.
Währenddessen ging sie in ihrem Kopf den geplanten Tagesablauf durch.
Abgesehen von den üblichen Audienzstunden im Thronsaal, in denen Bürger ihre Anliegen vor dem Thron vorbringen konnten, standen heute keine weiteren Aufgaben oder Empfänge statt.
Ein recht entspannter Tag also. Sie würde sich ganz in Ruhe anziehen und frühstücken können.
"Es freut mich, das zu hören", sprach Serenia, nachdem sie Sakyuas Antwort auf ihre Einladung zum Frühstück vernommen hatte.
Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Da wurde die Aussicht auf das bevorstehende Essen gleich viel schöner, wenn sie es in Gesellschaft verbringen konnte.






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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Mi März 27, 2013 8:33 pm

Für einen schmalen Augenblick, lächelte die Herrin, als denke sie an ein erfreuliches oder möglicherweise lustiges Ereignis.
Sakuya kam nicht umhin, sich eigenartig berührt zu fühlen. Das Lächeln der Königin ließ sie anders wirken. Man konnte sich vorstellen, dass sie es zu anderen Zeiten oft getragen hatte. Kleine Grübchen offenbarten das. Es handelte sich um ein charmantes und eigenartig tiefgründiges Lächeln, dem man sich so leicht nicht entziehen konnte. Vielleicht ruhte in dieser Frau doch mehr Sanftmut, als man es ihr auf den ersten Blick zutraute. Das Dienstmädchen schüttelte diese Gedanken ab und widmete sich den schlohweißen Haaren der Königin. Behutsam und langsam zog sie es etwas auseinander und führte den Kamm von oben bis unten durch. Ein Vorgang, der sich viele Male wiederholte. Sakuya war darauf bedacht, der Königin kein Haar zu krümmen, oder gar auszureißen. Sie wusste, wie wichtig Haare waren. So zog sich die Zeit dahin und das Dienstmädchen war so in ihre Arbeit versunken, dass sie kaum merkte, wie ihr Lächeln nach und nach wich. Erst, als das Haar geordnet und glatt war, hielt sie kurz inne, betrachtete ihr Werk kritisch und setzte dann mit bedacht kleine Nadeln, um so etwas wie eine elegante Frisur zu zaubern, in ihr Haar. Bewundernswert war es, solche Haare zu haben, fand Sakuya und war zugegebenermaßen ein klein wenig neidisch. Als ihr Werk vollendet war, trat sie ein paar Schritte zurück und neigte den Kopf ein wenig.
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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Di Apr 02, 2013 8:36 pm

Serenia genoss es, wie ihr Haar behutsam gekämmt wurde. Nach und nach wurde es so ein wenig glatter und von kleinen Knötchen oder zerzausten Stellen befreit.
Es ziepte kaum, so sanft fuhr Sakuya mit dem Kamm durch die Haare. Schließlich begann man damit, ihr die Haare hier und da mit Nadeln festzustecken. Als man auch damit fertig war, betrachtete Serenia das fertige Werk zufrieden im Spiegel.
Die Haare waren geordnet und glatt, wirkten aber nicht zu streng. Vielmehr elegant und vornehm. Es schien nun auch so als sei durch das mit Nadeln festgesteckte Haar sich ein freierer Anblick auf ihr Gesicht bot.
"Gute Arbeit", lobte sie Sakuya lächelnd.
Haare zu frisieren war also etwas, von dem das Dienstmädchen etwas verstand. Das war etwas, das jedes Dienstmädchen beherrschen sollte und in diesem Fall war die Königin mehr als zufrieden mit dem Ergebnis der Arbeit.
Umso seltsamer war es, dass die, die ihr gerade eben die Haare so schön zurecht gemacht hatte, selbst nicht mit einer Frisur herumlief, die Serenia als etwas ordentliches bezeichnet hätte.

Bald hatte sie sich auch etwas zum Anziehen aus ihrem Kleiderschrank herausgesucht. Ein aquamarinfarbenes bodenlanges Kleid, das ab der Taille locker um die Hüften und Beine fiel.
Sie wartete darauf, dass Sakuya ihr aus ihren Schlafsachen heraus und in das Kleid hinein half.


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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Di Apr 02, 2013 9:24 pm

Die Herrin schien zufrieden. Sie lobte Werk ihrer Magd und erhob sich alsdann, um sich dem Kleiderschrank zuzuwenden. Sakyua folgte ihr angemessen, indem sie Abstand hielt und geduldig wartete, bis die Herrin aus ihrem wahrlich königlich zu nennenden Sortiment ihre Kleidung erwählte. Sakuya verstand sehr wohl, dass dieser Prozess wohl durchdacht war und die Herrin sehr präzise wählte. Sie kam dennoch nicht umhin, es als etwas langweilig zu empfinden. Dem großen Spiegel, der in den Schrank der Königin integriert war, wurden einige Kleiderstücke kritisch vorgehalten. Die meisten verschwanden wieder samt den Bügeln in dem Schrank. Die Wahl der Herrin fiel auf ein aquamarinfarbenes bodenlanges Kleid, das ab der Taille locker um die Hüften und Beine fiel. Eine schöne Wahl, wie Sakuya fand, deren Lieblingsfarbe zufälligerweise der des Kleids entsprach. Zudem würde es die natürlich bleiche Haut der Herrin ebenso, wie ihre hellen Haare betonen. Das blau strahlte Kühle, Ruhe, doch auch Erhabenheit aus.
Dem Dienstmädchen war es nicht unangenehm ihre Herrin zu kleiden. Sie kannte ihren eigene Statur und war sich darüber im klaren, dass andere Frauen nicht viel anders als sie gebaut waren. Dass sie Neugier empfand, oder doch etwas nervös war, lag in der Natur der Sache. Herrscher und Herrscherinnen waren anders. Ihre menschliche Physik wahrzunehmen, entkräftete den Sonderstatus, den sie einnahmen ein wenig.
Behutsam hob Sakuya die Arme der Herrin an. Sachte zog sie an dem Stoff des Gewands. Bald lagen die Arme Serenias frei. Sakuya ging in die Knie und raffte den Stoff des Nachtgewands. Behutsam zog sie ihn im Anschluss nach oben. Sie nahm das Nachtgewand der Herrin und faltete es ordentlich zusammen. Sie nahm das neue Gewand entgegen und bot es der Herrin dar. Das Dienstmädchen half ihrer Herrin, sich in das Kleid einzufinden. Einige Minuten später bestaunte sie das Werk, dass sie gemeinsam vollbracht hatten. Manchmal sagte man, dass Kleidung jemandem Schönheit verlieh. In Serenias Fall aber, war es umgekehrt: Ihre Präsenz verlieh dem so schlicht wirkenden Kleid einen vollkommen anderen Glanz. Sakuya war sich in diesem Moment wie zu keinem anderen bewusst, wie viel blaßer oder anders dieses Kleid an jemandem wie ihr gewirkt hatte. Tatsächlich war sie so überrascht, dass sie das Lächeln ausnahmsweise vergaß und man ihr die Überraschung wahrscheinlich von ihrem Gesicht lesen konnte.
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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Sa Apr 27, 2013 10:54 pm

Serenia ließ sich von Sakuya in das zuvor ausgesuchte Kleid helfen und sobald dieses Werk vollbracht war, betrachtete sie sich zufrieden im Spiegel.
Die Haare waren hübsch zurecht gemacht, die frische Farbe des Kleides und der lockere leichte Stoff, der geradezu sanft an ihr herunterfließen zu schien, gefielen ihr.
Man konnte durchaus sagen, dass sie sich darin wohl fühlte.
Sie wandte sich Sakuya zu.
"Zeit fürs Frühstück." Und während sie dies sagte, wanderte ihr Blick zu einer kleinen Kommode neben dem Himmelbett, auf der einer mit filigranen Details verzierte Uhr stand. Direkt daneben saß ein kleines filigranes Püppchen, welches die Herrscherin vor einiger Zeit geschenkt bekommen und dessen Anblick sie mittlerweile sehr lieb gewonnen hatte.
Die mit echtem Gold überzogenen Uhrzeiger verrieten, dass es 8.50 Uhr war.
Das Frühstück wurde ihr für gewöhnlich jeden Morgen pünktlich um 9 Uhr aufs Zimmer gebracht.
Sie bedeutete Sakuya, sich an einen Tisch vor einem der hohen Fenster zu setzen. Gerne saß sie an diesem Tisch. Man hatte von dort einen direkten Ausblick in den Schlossgarten und helles freundliches Tageslicht fiel an diesen Platz.
Serenia schritt zum Fenster und sah hinaus. "Ein schöner Morgen, nicht? Jetzt fängt wieder alles an zu blühen."
. Schließlich klopfte es an der Tür und Serenia bat den Diener hinein, der mit einem gut bestückten Tablett das Zimmer betrat und es auf eben jenem Tisch, an dem die Königin der Maid zuvor einen Platz angeboten hatte, stellte.
"Ich habe heute einen Gast", erklärte sie ihm. "Ich werde also ein zweites Besteck brauchen."
"Ich werde so schnell wie möglich wieder da sein." Der Diener verbeugte sich und verließ den Raum.
Es dauerte tatsächlich nicht lange bis der Bedienstete wieder zurück war, um einen zweiten Teller, eine weitere Tasse und was man sonst noch so zum Essen brauchte, an den Tisch brachte.
Er wünschte den Damen einen guten Appetit und überließ sie dann sich selbst.
"Guten Appetit", wünschte Serenia ihrem heutigen Gast und lächelte ihm ermutigend zu.
"Wo wir nun miteinander essen, fällt mir ein, ich kenne euren Namen noch gar nicht."
Es war so, dass sie viele der im Schloss Angstellten nicht persönlich kannte. Es war ja noch nicht einmal sie selbst, die jede einzelne Person einstellte. Doch es war sicherlich nicht schlecht, bei entsprechender Gelegenheit, mal mit dem ein oder anderen ins Gespräch zu kommen.
Und nun, beim gemeinsamen Frühstück, bot sich ihr ein guter Anlass, für ein persönliches Gespräch, um etwas mehr über das Dienstmädchen zu erfahren.


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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    So Apr 28, 2013 12:04 pm

Als die Herrin befand, dass es Zeit war, zu frühstücken, wollte sich Sakuya auf den Weg machen, um es entsprechend herzurichten. Die Königin schien andere Pläne mit ihr zu haben, denn rief sie eine weitere Bedienstete zu sich und schickte sie an Sakuyas statt los. Sie bedeutete ihr an der hohen Fensterarkade Platz zu nehmen, wo eigens zu diesem Zweck ein Tisch stand. Sakuya lächelte, sich die kleine Schlappe nicht anmerken lassend und nahm, wie ihr geheißen wurde Platz. Sie betrachtete die Herrin etwas ratlos, ehe diese sich ans Fenster stellte und in den Garten hinausblickte. Saykua tat es unwillkürlich gleich. Man sah wirklich viel von diesen Fenstern aus. Ebenso Schönes, wie Trauriges, fand Sakuya. "Ja, Herrin. Der Frühling kündigt sich an." ..und mit ihm erwachte die Welt langsam wieder zum Leben. Zeit verging, dachte Sakuya still für sich und Zeit förderte die wundersamsten Dinge zutage. Sie veränderte die Welt stetig und doch nur zyklisch. Gleich dem Zifferblatt einer Uhr, erwies sie sich als kreisrund. Tage, Wochen, Jahre.. und mit ihr die gesamte Geschichte.. ein sich ewig wiederholender Kreis ein und derselben Vorgänge. Sie wurde durch das Eintreten der Bediensteten abgelenkt, die in einer eigentümlichen Kombination aus Hektik und Ruhe den Tisch deckte. Sakuya fiel auf, dass sie zitterte und in kleinen Abständen so etwas wie 'Hauauau~' von sich gab. Was Sakuya anfangs für, in das lila Haar eingearbeitet Schleifen hielt, entpuppte sich als Hörner, was sie etwas verwunderte. Zeitgleich aber musste das Dienstmädchen lächeln. Sie war also nicht die einzige, die in Gegenwart der Herrin etwas nervös wurde. "Danke gleichfalls.", erwiderte sie, als das Frühstück hergerichtet war und die Bedienstete mit hängenden Schultern das Gemach wieder verließ. Etwas zögerlich nahm Sakuya das Besteck in die Hand, bemüht Ettikette zu zeigen. Bei der Frage der Herrin fiel ihr beinahe das Besteck aus der Hand. Sie schaffte es irgendwie, das souverän zu überspielen. "Sakuya Izayoi ist der mir gegebene Name.", erwiderte sie und kam nicht umhin sich an den Tag erinnert zu fühlen, wo sie eingestellt worden war.
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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    So Apr 28, 2013 9:48 pm

"Sakuya also ...", murmelte Serenia vor sich hin.
Wie sie fand, war es ein schöner Name, den ihre Eltern dem Mädchen da gegeben hatten.
Sie ließ ihren Blick über den gedeckten Tisch schweifen.
Das Tablett, das von der Bediensteten gebracht worden war, war wirklich reichlich bestückt.
Ein Korb mit noch warmen Brot, das einen frischen appetitanregenden Duft verströmte. Dazu gab es frisches Obst und auf dem Tablett hatten noch schwere, zerbrechliche Krüge aus wertvollem Porzellan gestanden, die mit Milch oder Tee gefüllt waren.
Es war schon fast beachtenswert, wie die Dienerin das alles von der Küche bis zum Zimmer der Königin getragen hatte.
Sie griff nach einer Scheibe Brot und bestrich sie mit Butter. Ein wirklich köstlicher Geschmack. Die Chefköche am Hof waren wirklich versiert in ihrer Tätigkeit und für das morgendliche Brot, von dem es hier reichlich gab, sorgte ein gewisser Gourmet, von dem es hieß, er habe vor seiner Anstellung am Schloss bereits einige Preise und Auszeichnungen für seine Backkunst erhalten.
"Erzählt mir etwas von euch, Miss Sakuya", forderte Serenia ihren Gast auf, während sie sich etwas Tee in eine Tasse füllte "Woher kommt ihr? Seit ihr hier aus Calai?"
Sie nippte an dem Tee, der noch etwas heiß war und leicht nach Zitrone schmeckte.

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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Mo Apr 29, 2013 5:24 pm

Sakuya erlag der Versuchung, an ihren Zöpfen zu spielen um Haaresbreite. Wannimmer sie nervös war, tendierte sie dazu das zu tun. Es war eine eigentümliche Eigenheit. "Von mir erzählen, Hoheit?", wiederholte sie die Frage Serenias und schien für einen kurzen Moment zu überlegen. Sie legte das Besteck zur Seite und blickte für einen kurzen Moment an die Decke des Zimmers, ehe sie sich eines Besseren besann und den Kopf etwas neigte. "Viel zu erzählen gibt es da nicht.", begann sie und fasste sich dann wohl so etwas wie ein Herz. Wenn sie es nüchtern betrachtete, gab es eigentlich keinen Grund dazu nervös oder devot zu sein. Das Arbeitsverhältnis sah es zwar anders vor, aber zurzeiten musste man aus der eigenen Rolle schlüpfen, dachte sie nicht ohne bittere Selbstironie. "Ich komme aus dem Umland von Calai. Meine Familie betreibt einen Bauernhof..", setzte sie an, wohlwissend wie weit das von der eigentlichen Wahrheit entfernt war. ".. von Klein auf also, war ich in allerlei Tätigkeiten involviert.. sei es Acker bestellen, Saat aussähen, bewässern und ernten, Holz hacken, backen oder dergleichen mehr..", sie tat als sei es zu viel, all die Tätigkeiten, die das Landleben so mit sich brachte aufzuzählen. "Da meine Familie verständlicherweise nicht genug Geld für Bildung in mich investieren konnte, ich aber neben dem Leben auf dem Land aber auch andere Fähigkeiten und Wissen erwerben sollte, stellte ich mich, wie viele Kinder, die vom Land kommen in die Dienste des Königshauses, wo man vielerlei Dinge lernen kann." Sie verschwieg, dass die andere Otpion darin bestand in Klöster aufgenommen zu werden, aber das trug ihrem Wesen und ihrer Geschichte nichts bei. "Ich hatte wohl das Glück zu einem Zeitpunkt am Schloss einzutrudeln, wo Personal dringend benötigt wurde. Seit diesem Zeitpunkt stehe ich in Euren Diensten, Hoheit.", beendete sie ihre Lebensgeschichte.
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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Sa Mai 04, 2013 7:51 pm

Gespannt lauschte Serenia Sakuyas Bericht.
Auf einem Bauernhof war sie also aufgewachsen. Die Geschichte der Maid war so glaubwürdig erzählt, dass Serenia keinerlei Verdacht hegen würde, das irgendetwas von dem, was sie da hörte, nicht stimmte.
Wenn man auf einem Bauernhof lebte, lernte man sicherlich von klein auf gewisse Dinge, sodass sie einem ganz und gar in Fleisch und Blut übergingen.
Für die Arbeit einer Maid, die in einem so großen Gebäude anfiel, dessen edle Einrichtung regelmäßig geputzt und gepflegt werden wollte, waren das sicherlich keine schlechten Vorraussetzungen.
Serenia selbst hatte solche Erfahrungen bei ihren wohlhabenden Eltern nicht gemacht. Vielmehr war sie damit aufgewachsen, dass fürs Putzen andere zuständig waren.
Es war etwas, an das man sich nur allzu schnell gewöhnen konnte.

"Ja, im Schloss fallen immer viele Arbeiten an", kommentierte sie Sakuyas Aussage, dass es einen Bedarf an Personal gegeben habe, als sie an den Hof gekommen war.
Freie Arbeitsplätze gab es dort, aufgrund der verschiedenen anfallenden Aufgaben und der Größe des Gebäudes, oft zu vergeben. "Ich hoffe, dass ihr hier etwas lernen könnt. Und dass ihr euch hier wohl fühlt."
Sicherlich hatten die Bediensteten allerhand Arbeit zu erledigen. Ein Arbeitstag konnte lang sein. Doch gab es, wenn auch eher spärlich eingerichtete, Unterkünfte, geregelte Mahlzeiten und ein sicheres Einkommen, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
"Schmeckt euch das Essen? Nehmt ruhig noch etwas!"
Serenia war nun beim letzten Bisses ihres Brotes angelangt und bemerkte bereits, wie ihr Magen sich bereits um einiges gesättigter anfühlte.
"Habt ihr Geschwister?"
Sakuya hatte von ihrer Familie gesprochen. Dies mochte ihre Eltern, aber auch Geschwister oder möglicherweise Großeltern oder sogar andere Verwandte mit einschließen.
Ob sie an ihren freien Tagen Gelegenheit fand, ihre Familie auf dem Land zu besuchen?


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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Mi Mai 08, 2013 7:44 pm

Dass stets Arbeit anfiel, wusste Sakuya nur zu gut. Das Schloss war schließlich schrecklich groß. Fing man an, es sauberhalten zu wollen, konnte man spätestens wenn man fertig war, wieder von Neuem beginnen. Obwohl die Arbeit schon über viele Lebewesen verteilt war, war es dennoch nicht wenig. Sicherlich unterstützte man sich gegenseitig, da man einen gemeinsamen Feind hatte.. aber zuweilen ermüdete es schon. Es war in der Folge kein Wunder, dass man sich die Zeit zuweilen auch mit anderen Dingen vertriebt.. Tratsch und Legenden, oder Geistergeschichten. Erst neulich hatte Sakuya von einer Bediensteten gehört, die zwar in allen Plänen auftauchte, die aber nie jemand sah. Die ihr zugewiesenen Aufgaben, wurden erledigt, aber niemand wusste wie. Einher ging diese Geschichte gerne mit der Behauptung, dass sie auch dafür verantwortlich sei, dass die Wachen und Bediensteten in der Nachtschicht Schritte hinter sich hörten, obwohl niemand sie verfolgte, dass Stufen knarzten, man leuchtende Schmetterlinge sah, oder Schlossfenster ohne ersichtlichen Grund geöffnet vorgefunden wurden, oder manche Tür sich eigenständig öffnete. Geschichten, auf die Sakuya nicht viel gab, obwohl sie es besser wissen müsste.
"Das ist wohl wahr. Aber Arbeit wäre keine Arbeit, bereitete sie einem nicht Arbeit.", sie lächelte, als habe sie einen Witz gemacht. Es war eigentlich nichts als ein geschickt eingeworfenes Wortspiel, welches das Eis brechen sollte. "Ich fühle mich hier wohl Herrin. An einem anderen Ort, würde ich auch nicht sein wollen..", gab sie wahrheitsgemäß zu. Ihre Worte hatten eine gewisse Doppeldeutung, die aber nur ihr vorbehalten blieb. "Ich lerne viel.. Lesen und Schreiben.. Rechnen, sogar etwas Geschichte oder Philosophie..", es mochte nach wenig klingen, aber es bedeutete viel. Auf dem Land kam man zu solchen Dingen nicht, denn die Notwendigkeit existierte nicht. Sie nickte auf die Aufforderung der Königin hin und nahm mehr Nahrung zu sich. Es schmeckte, sofern man es schmecken nennen konnte. Sakuya bemaß solche Dinge etwas anders. "Ich habe zwei jüngere Geschwister. Sie heißen Mion und Shion." sie lächelte gespielt und doch ein wenig schüchtern. "Obwohl sie unterschiedlichen Alters sind, wirken sie wie Zwillinge. Tatsächlich nutzten sie den Umstand gelegentlich aus, um Anderen Streiche zu spielen." Sie trug den Schwachpunkt ihrer Geschichte mit Sanftmut vor. Wie es eine ältere Schwester wohl tun würde, spräche sie von ihren jüngeren Geschwistern.
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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Mi Mai 15, 2013 10:30 am

Serenia konnte kaum ahnen, welche mysteriösen Vorgänge und Gerüchte ihr, obwohl sie doch die Herrin des Schlosses war, verborgen blieben.
Manchmal hatte es etwas seltsames, in so einem großen Gebäude zu wohnen, in dem täglich so viele verschiedene Menschen unterwegs waren.
So wie sie selbst ihre ganz eigenen privaten Zimmer hatte, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren und in denen sie sich ganz und gar zu Hause fühlte, so hatte auch die Dienerschaft ihren eigenen Bereich, und wer wusste, was dort unter den Dienern alles geschehen mochte.

"Das freut mich", erwidere Serenia lächelnd auf Sakuyas Bekundung, sich hier wohl zu fühlen. Natürlich würde eine ihrer Dienerinnen es kaum wagen, ihr irgendetwas negatives über ihre Herrin oder ihre Unterkunft zu sagen.
"Bildung schadet nicht. Das kann euch in eurem weiteren Leben noch zu Nutze sein."
Schließlich wusste man nicht, wie lange Sakuya am Hof bleiben würde. Manche stellten sich für ihr Leben lang in den Dienst Calais, manche blieben jedoch nur für eine gewisse Zeit.
Sie kam nicht umhin, dass Serenia ein Lächeln übers Gesicht huschte, als Sakuya von ihren jüngeren Schwestern sprach.
Mion und Shion ... Das klang schon nach Namen, die man Zwillingen geben würde. Tatsächlich schienen sie auch einige Jahre jünger zu sein, als Sakuya, die offenbar die Rolle der älteren Schwester inne hatte.
"Das klingt, als könntet Ihr einige amüsante Geschichten darüber erzählen."




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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Di Mai 21, 2013 7:53 pm

Saykua lächelte auf Serenias Antwort hin. Es war nicht so, als könne sie der Königin eine andere Antwort geben. Höflichkeit und Intelligenz verboten es. Abgesehen davon aber, meinte sie ihre Worte durchaus ehrlich. Woher dieses Gefühl nur kam, wusste sie sich selbst nicht zu beantworten. Darüber zu rätseln, gab sie viel zu schnell auf.
"Ja, da habt Ihr allerdings recht. Es handelt sich um Dinge, die jedem Nützen.", mehr sagte sie nicht. Sie hätte hinzufügen können, dass sie hoffte, dass eines Tages jeder diese rudimentären Dinge beherrschte. Das aber mochte in den Sternen stehen und gehörte ebensowenig in diese Hallen. Sie widmete sich dem Frühstück etwas vermehrt. Das Lächeln der Königin irritierte sie auf eigentümliche Weise. Charamant und traurig, etwas spitzbübisch gar schien es. In Farben beschrieben hätte man es wahrscheinlich am ehsten einem Violett zugeordnet, indem versteckt andere Farben schillerten. "Viele amüsante Geschichten. Ich denke mein Leben wäre etwas einsamer gewesen ohne die Beiden.", sagte sie mit einem Lächeln, dass dem ungeschulten Auge freundlich, dem geschulten aber wie Ironie erscheinen mochte. "Durch Geschwister lernt man viel, schätze ich. Vorallem Dinge mit Humor zu nehmen und engelsgeduld zu entwickeln.", fügte sie hinzu und räusperte sich etwas, um den Anflug eines ehrlichen Lächeln zu ersticken, den ihre kleine Andeutung in Form eines Wortwitzes verursachte. Sie +berspielte es, indem sie es sich nicht nehmen ließ, ihrer Herrin nach bediensteten Art Tee einzugießen und zu servieren.
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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Mo Jun 03, 2013 10:10 pm

"Das klingt schön., murmelte Serenia und versuchte, sich Sakuya an einem entfernten ländlichen Ort vorzustellen, inmitten ihrer Familie, wobei es ihr jedoch etwas schwer fiel, sich das Dienstmädchen in anderer Kleidung vorzustellen als der, die sie zum Dienst trug.
Sie nahm noch etwas von dem Tee, der ihr gerade nachgeschüttet worden war.
Sakuya war vorbildlich höflich und zuvorkommend, sowie es sich für eine gute Bedienstete gehörte.
Ihr Blick wanderte zur Uhr. Bis zu den Audienzstunden blieb noch genügend Zeit, um ihr Frühstück in Ruhe zu beenden.
"Es ist eine angenehme Abwechslung heute mit euch zu frühstücken", sprach sie mit einem ehrlichen Lächeln, bei dem sich auch für den Hauch eines Moments die Haut um ihre Augen in kleine Fältchen legte.
"Vielleicht mögt ihr mich auch den Rest des Tages begleiten."
Es war nicht ganz eindeutig, ob es sich dabei um ein Angebot oder um eine Aufforderung handelte, aus Serenias Sicht mochte es eine Bitte sein.
Irgendwie fand sie es schade, wenn sie sich nach dem Essen wieder von ihrer neuen Bekanntschaft verabschieden müsste.
"Heute ist nicht so viel zu tun", erwähnte sie beiläufig. "In einer Stunde öffnet der Thronsaal für die öffentlichen Audienzen."

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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Mo Jun 10, 2013 6:42 pm

Sie lächelte auf die Worte der Herrin hin. Zum Teil spiegelte es sogar ihre wirklichen Gefühle wieder.
"War es auch, Herrin.." sie führte dieses Gespräch nicht weiter aus, da ihr so war, als betrübe es die Königin aus gewissen Gründen. Vielleicht regte sich in ihr der Wunsch all dies hinter sich zu lassen und in die Ferne zu ziehen? Verdenken könnte Sakuya ihr es wohl kaum. Dann wiederrum hoffte sie, dass der Königin klar war, dass solche Gedanken kindlicher Natur waren und man sich dem Leben in all seiner Konsequenz zu stellen hatte.
"Danke.", erwiderte Sakuya. Für einen kleinen Moment überlegte sie, ob sie hinzufügen sollte, dass sie es genauso empfand. Doch sie ließ es besseren Wissens sein.
Serenia lächelte. Wiedereinmal musste Sakuya bemerken, dass die Königin eine eigentümliche Ausstrahlung besaß. Selbst ihr Herz sprang ein kleines Stück, als sie so kurz so hinreißend angelächelt wurde. Sakuya faltete die Hände ineinander wie um sich zu beruhigen. "Gerne werde ich Euch zur Seite stehen, Hoheit." antwortete sie so ruhig und höflich sie vermochte. Ihre eigentliche Aufgabe saß sicherlich vor ihr, aber der Gedanke, dass andere die Arbeit ausgleichen mussten, die Sakuya eigentlich zu verrichten hatte, verursachte ihr den Hauch eines schlechten Gewissens. zudem hatte sie bei Audienzen noch nie beigewohnt und wusste gar nicht, was ie anziehen sollte. Dann wurde ihr schlagartig bewusst, dass als Bedienstete die Arbeitskleidung vollauf genügte. Vielleicht wirkte sie im Lichte der Wachmänner auch gar nicht so deplatziert, fand sie. Nervös würde sie trotzdem sein, zumindest für eine kleine Weile. Essen konnte sie nun zumindest vorerst nichts mehr.
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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Mi Jun 12, 2013 10:46 pm

"Wunderbar",
Sie würde es der Maid gegenüber nicht direkt zugeben, aber sie war froh, nun eine Begleiterin für den Tag zu haben.
Man wusste vor so einer Audienz nie genau, wer oder was einen erwarten würde.
Sich beschwerende Bürger? Leute, die sich bei ihr über ernsthafte Probleme im Reich beklagten? Oder aber möglicherweise auch solche, die sich bei ihr über Kleinkriege mit ihren eigenen Nachbarn ausließen, deren Schlichtung sicherlich nicht zu den Aufgaben gehörte, denen die Königin ganz persönlich nachkommen konnte.
"Selbstverständlich werdet ihr von euren anderen Pflichten heute frei gestellt", versicherte sie Sakuya.
Diese war nun scheinbar fertig mit Essen und auch Serenias Appetit war vorerst gestillt.
Vom Essen waren noch Reste übrig. Üblicherweise brachte man ihr immer viel zu viel für sie alleine. Und auch wo nun Sakuya mit ihr gegessen hatte, war noch einiges übrig geblieben.
"Das Geschirr wird gleich abgeholt", erwähnte sie wie beiläufig, doch diente diese Aussage, etwas zumindest, dazu, vorzubeugen, dass mit Sakuya das Dienstmädchen durchging und sie es wegbringen wollte. "Darum müssen wir uns also nun keine Sorgen zu machen." Sie machte eine kurze Pause, in der sie noch den allerletzten Rest aus ihrer Tasse nahm. "Dann können wir uns wohl gleich auf den Weg machen?" Sie zog ihre Augenbrauen leicht nach oben und zum Ende des Satzes bekam ihre Stimme einen fragenden Unterton, auf eine Bestätigung Sakuyas wartend.

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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Mi Jun 26, 2013 3:58 pm

Sakuya lächelte höfisch. Audienzen waren Audienzen und sie konnte sich vorstellen, dass ihre Herrin sie als aufwändig ansah. Dennoch nahm sich Serenia die Zeit ihrem Volk zuzuhören. Möglicherweise einer ihrer Erfolgsfaktoren. Sie würder der Königin also stumm zur Seite stehen schätzte sie, im Notfall möglicherweise sogar als Bodyguard eingreifen. SO leicht ließ sich das nicht ermessen. Vielleicht lernte Sakuya ja, Diplomatie durch diese Erfahrung verstehen.
"Ich danke Euch." , erwiderte sie und stand auf, um einen Knicks zu vollführen. Sie hoffte, die anderen Bediensteten würden es ihr nachsehen. Serenia verbot ihr mit einem gut gemeinten Seitenhieb sogar, das Geschirr abzuräumen. Es war, als habe die Königin ihre Gedanken gelesen und sie kam nicht umhin, Scharfsinn gepaart mit Schalk hinter diesen Worten zu erkennen. Es stimmte Sakuya nachdenklich. "Sofern meine Kleidung den Umständen genüge tut, Herrin und ich Euch so repräsentieren darf, können wir gerne aufbrechen.", erwiderte sie etwas unsicher und strich ihr Haar hinter ihr Ohr.
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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Mi Jul 03, 2013 4:36 pm

Serenia quittierte Sakuyas Zweifel bezüglich der Angemessenheit ihrer Kleidung mit einem amüsierten Lächeln.
Mit prüfendem Blick sah sie das Dienstmädchen von oben bis unten an.
Die Dienstmädchenuniform war sicherlich nicht die edelste Robe, doch sie war von guter Qualität und solange sie nicht verschmutzt oder schon ziemlich abgenutzt aussah, gab es für Serenia keinen Grund, der gegen diese Kleidung spreche.
Auf eine gewisse Art und Weise stand Sakuya diese Uniform sogar ziemlich gut. Irgendwie passte sie einfach zu ihr.
Sakuya war ziemlich schlank und es ließ sich eine gute Figur unter der Dienstkleidung erahnen. Während sie sie so betrachtete, fiel ihr auf, dass Sakuya äußerst schöne Beine hatte.
"Eure Kleidung passt sehr gut. Lass uns gehen!
Mit diesen Worten wandte sie sich der Tür zu, um hinaus auf den Korridor zu treten und sich auf den Weg zum Thronsaal zu machen.


---> Das Schloss - Der Thronsaal

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BeitragThema: Re: Serenias Gemach    Sa Jul 06, 2013 1:51 pm

Als ihre Herrin Sakuyas Bedenken zerstreute, blieb dieser wohl nichts anderes mehr übrig, als zuzustimmen. Ihre Herrin bemaß sie mit Blicken. Unwillkürlich blickte Sakuya etwas zur Seite und hielt mit ihrem linken Arm den rechten Ellbogen. Ein bißchen komisch wurde ihr immer, wenn sie gemustert wurde. Nicht, dass es ihr etwas ausmachte. Sie konnte mit ihrem Aussehen sehr gut leben. "Ja, Herrin", erwiderte sie mit einem Lächeln und knickste im Anschluss höfisch. Sie begaben sich gemeinsam zum Thronsaal.

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